Ihr habt Euch bestimmt immer schon einmal gefragt, was eigentlich beim technischen Support z.B. des Webhosts so geschieht, wenn man dort anruft. Hier ist ein kleines Mashup von “true and mostly-true stories from IT hell”, aus der Sicht des IT-Arbeitsplatzes. Am Ende gibt es den absoluten Kracher *g*!
Neuerdings rutscht mir bei Googlemail wieder mehr Spam durch den Filter in den regulären Posteingang, meistens von so normal klingenden Namen wie - jetzt z.B. - “Janine Aumuller” abgesendet. Die öffnet man dann doch einmal. Wer weiß? Vielleicht kennt man die Person ja aus der Uni und hat ihren Namen vergessen. Doch daraufhin präsentiert sich dem Betrachter wieder einer dieser orthographisch stark mangelhaften Texte:
Sie moechten Ihre Zeit gegen Kies waechseln??
Sie sind immer erreichebar und haben allerhand Zeit??
Bei [dubiose, rumänische E-Mail-Adresse] melden und sich neugirig machen lassen
Das hat mir jetzt zwar nur zehn Sekunden Zeit geraubt, besitzt aber immerhin einen gewissen Unterhaltungswert.
Es existieren einige wenige Dinge und Umstände auf dieser Welt, die empfinde ich als derart faszinierend und abstoßend zugleich, dass ich sie niemals am eigenen Leib verspüren wollen würde. Viele dieser Empfindungen sind abstrakter Natur, da mein Nervenkostüm ihnen oder den Situationen höchstwahrscheinlich niemals begegnen wird. Die Vorstellung allein genügt mir aber völlig, derlei Situationen am Besten aus dem Weg zu gehen, auch wenn es noch so kuhl klingen mag, wie z.B. in den Orbit hineingeschossen zu werden.
Trigami teilt mir neuerdings desöfteren mit, ich solle für irgendwelche Projekte einen Beitrag darüber schreiben. Man würde das dann dementsprechend honorieren. Neulich kam die Anfrage für ein dort eingebundenes Projekt namens “Wer wird Astronaut?” oder etwas ähnliches. Man sollte doch dafür ggf. Interesse anmelden und einen Beitrag über den Dienst schreiben, bei dem man eine Berechtigung für einen Raumflug gewinnen konnte. Zufälligerweise bemerkte ich, wie Freund jog, dem die gleiche Ehre zuteil wurde, er allerdings im Gegensatz zu mir direkt auf den Zug aufsprang.
Gut, dabei handelt es sich noch um einen suborbitalen Raumflug, die dabei erreichte Höhe (120 km) ist schon beachtlich, aber kein Vergleich zu echten Raumflügen im Stile der NASA. Bei “The Big Picture” der Boston Globe gab es kürzlich ein Spezial zum Thema “Man On the Moon - Future and Past“, also zu Raumflügen, wie sie ihren Namen verdienen, raus aus dem Orbit und noch weiter weg. Einige der dort gezeigten Bilder machten mir eines ganz deutlich bewusst:

Ich kann für meinen Teil überhaupt nicht nachvollziehen, wie man denn bitteschön in’s All wollen kann. Es muss dem Hörensagen nach zwar ein überwältigender Anblick sein, wenn das reflektierte Licht des Heimatplaneten auf die eigene Netzhaut trifft. Dann würde mir nach und nach bewusst, dass dort unten alle lieben Freunde verweilen, während man sich im Begriff befindet, sich von ihnen zu entfernen. Die ganze, persönliche Historie da unten! What a kind of Rückenschauer. Und die Situation vermag das sogar alleine schon hervorzurufen, wenn ich nur daran denke. Respekt an diejenigen, die eines Tages zum Mars fliegen wollen.

Aber vielleicht kommt jog durch seinen Flug auf den Geschmack



Beherrschte ich die kyrillische Schrift, könnte ich Euch eventuell den Namen dieses Künstlers verraten, der bei livejournal das Profil “tebe-interesno” nutzt. Aber das kann notcot.org (von wo ich den Tipp habe) offensichtlich ebensowenig:
Russian media artist from Moscow. His works are mixture stranger picture and own illustrations.
Das bringt mich zwar ein wenig in die Bedrängnis, nicht zu wissen, wie ich diesen Beitrag betiteln soll, aber egal. Ich find’s wunderbar.
Vielleicht sollte ich auch noch einmal auf den Bielefelder Bloggerstammtisch hinweisen, der am morgigen Freitag ab 20 Uhr stattfindet, und zwar ausnahmsweise auf dem Siegfriedplatz. Dieses Mal wird es also keinen richtigen Tisch geben, viel mehr jede Menge Decken zum darauf Herumfleezen.
Hinweis erledigt.
Viel zu brav treibe ich noch mein Unwesen in den Weiten des Internetz. In Ermangelung von durch das gute Wetter bedingten Besucherstrom überlege ich derzeit, ob ich einmal eine ähnlich Aktion wie Julia starte, die durch ihre Behauptung, sie sei Philipp Lahms Freundin, allerlei missgünstigen Google-Besuch und Kommentare mit hohem Unterhaltungsfaktor erhielt.
Bloß welches männliche Objekt der Begierde sollte ich dann zu Hilfe nehmen? Anna Kurnikowa vielleicht? Hmm, keine Ahnung. Helft mir.
Oder halt, jetzt weiß ich’s: Ich behaupte einfach, ich würde gegenüber von Bill Kaulitz wohnen und stelle demnächst einmal eine Fotostrecke in’s Netz.
Ich bin der (gefühlt wahrscheinlich) Letzte, der auf das von dem Studenten Stefan Ringlschwandtner in Eigenregie produzierte Video zu Radioheads “Nude” hinweist. Es ist die Wasserwucht in Tüten und der geperlte Slow-Motion-Kick:
[via, via, via und via, eben alles, was sich im Feedreader befindet. Spricht nur für die Begeisterung darob]
Eine Freundin hat ein Problem. Sie muss sich für die Akademiker-Bespaßung auf einem Sommerfest kümmern und hegt nun - wahrscheinlich mit Recht - Zweifel daran, dass man den Soziologieprofessor wohl kaum mit Flunkiball begeistern könnte.
Frischglanz leuchtete soeben per Twitter mit dem Vorschlag “Magic the Gathering“, was mir bis dato gänzlich unbekannt war, gab als Alternative aber auch noch “Twister” zum Besten. @irsign ergänzte mit der “Reise nach Jerusalem
Axel hatte wohl nicht richtig gelesen und sich in den Kommentaren verirrt. Ich gebe es hier dennoch noch einmal wieder:
Tipp für nen nettes “Akademiker” Partyspiel:
Namen aus einem bestimmten Kontext sagen, reihum, wem als erster keiner mehr einfällt, oder einen doppelt sagt muss trinken.
Mögliche Felder:
- Bücher der Bibel
- Minister und Ministerium (falls wirklich alle erschöpft sind kann man mit alten weiter machen)
- Charaktere der Simpsons
- Bundeskanzler
- Philosophen
- etc. pp.
Für weitere Vorschläge wäre ich dankbar.
EDIT: Und wieder muss ich die Twitter-Updates per Hand nachtragen. Grrr. Vorschläge von
Fudge: “Mein rechter, rechter Platz ist leer”
Little James: “Topfschlagen! Der Plumpssack geht rum! Heißt es eigentlich Plumpsack oder Plumpssack? Oder: Fremdwörterbuchstabieren. Akademiker…”





